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Ende 1960 Anfang 1961 kamen die ersten 24 Familien Siebenbürger Sachsen, die im Kriegsjahr 1944 wegen der vorrückenden Ostfront ihre Heimat Siebenbürgen verlassen mußten und nach Kriegsende in Deutschland verblieben waren, in die Region Rheinhessen und wurden in den von der Landsiedlung Rheinland-Pfalz erbauten Häuser in der Gemeinde Saulheim ansässig. Dann folgten im Laufe der Jahre infolge der Familienzusammenführung immer mehr Siebenbürger Landsleute, die in der Gemeinde Saulheim aber auch in der Nachbargemeinde Nieder-Olm und anderen Ortschaften des Landkreises eine neue Heimat fanden. Um das Brauchtum und kulturelle Erbe aus der alten Heimat zu erhalten, wurde die Gründung einer Kreisgruppe, mit den Ortsgruppen Saulheim und Nieder-Olm angestrebt.
Im Jahre 1965, bei der 1.200 Jahr-Feier der Gemeinde Ober-Saulheim, nahm eine große Anzahl der hier lebenden Siebenbürger Sachsen in ihrer Heimattracht am Festzug teil.
1967 wurde von aktiven Siebenbürger Musikern, unter Leitung von Herrn Georg Lennerth, der Saulheimer Blasmusik-Verein gegründet, der als Siebenbürger Trachtenkapelle auftrat.
1974 schlossen sich die Frauen zur Siebenbürger Frauengemeinschaft zur Anfertigung von Trachtenhemden und -Krawatten für die Blasmusiker zusammen, sowie zur aktiven Unterstützung der Landsmannschaft bei Veranstaltungen wie Weihnachtsfeiern, Tanzbällen, Muttertagsfeiern, etc.